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<title>Jiftach</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Jiftach</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><table class="toccolours" style="float: right; border: 1px solid #8888AA; padding: 5px; font-size: 85%; margin: 0 15px 0 15px;">
<tbody><tr>
<th class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background: #CCCCFF; color:#202122; padding: 10px;">Die Richter Israels
</th></tr>
<tr>
<td><b><a href="Buch_der_Richter" title="Buch der Richter">Buch der Richter</a></b>
<ul><li><a href="Otni%C3%ABl" title="Otniël">Otniël, Sohn des Kenas</a></li>
<li><a href="Ehud" title="Ehud">Ehud, Sohn des Gera</a></li>
<li><a href="Schamgar" title="Schamgar">Schamgar, Sohn des Anat</a></li>
<li><a href="Debora_(Richterin)" title="Debora (Richterin)">Debora</a></li>
<li><a href="Barak_(Richter)" title="Barak (Richter)">Barak, Sohn des Abinoam</a></li>
<li><a href="Gideon_(Richter)" title="Gideon (Richter)">Gideon</a></li>
<li><a href="Abimelech_(K%C3%B6nig_von_Sichem)" title="Abimelech (König von Sichem)">Abimelech</a></li>
<li><a href="Tola_(Richter)" title="Tola (Richter)">Tola</a></li>
<li><a href="Ja%C3%AFr" title="Jaïr">Jaïr</a></li>
<li><a class="mw-selflink selflink">Jiftach</a></li>
<li><a href="Ibzan" title="Ibzan">Ibzan von Bethlehem</a></li>
<li><a href="Elon" title="Elon">Elon</a></li>
<li><a href="Abdon_ben_Hillel" title="Abdon ben Hillel">Abdon, Sohn des Hillel</a></li>
<li><a href="Simson" title="Simson">Simson, Sohn des Manoach</a></li></ul>
<p><b><a href="1._Buch_Samuel" title="1. Buch Samuel">1. Buch Samuel</a></b>
</p>
<ul><li><a href="Eli_(Priester)" title="Eli (Priester)">Eli</a></li>
<li><a href="Samuel_(Prophet)" title="Samuel (Prophet)">Samuel</a></li></ul>
</td></tr></tbody></table>
<p><b>Jiftach</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Hebr%C3%A4ische_Sprache" title="Hebräische Sprache">hebräisch</a></span> <bdo dir="ltr"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r238817682">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .Hebr{font-size:115%}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><bdi dir="rtl" lang="he-Hebr" class="Hebr hebrew" style="unicode-bidi:isolate;font-style:normal">יִפְתָּח</bdi></bdo>, „Er wird öffnen“, auch <i>Jeftah</i>, <i>Jephtah</i> oder <i>Jephta</i>) war nach dem <a href="Buch_der_Richter" title="Buch der Richter">Buch der Richter</a> (<a href="Buch_der_Richter" title="Buch der Richter"><span style="white-space:nowrap;">Ri</span></a> 11,1–12,7 ) sechs Jahre lang ein <a href="Richter_(Bibel)" class="mw-redirect" title="Richter (Bibel)">Richter</a> in <a href="Israeliten" title="Israeliten">Israel</a>. Bekannt geworden ist er vor allem durch ein <a href="Gel%C3%BCbde" title="Gelübde">Gelübde</a> gegenüber <a href="JHWH" title="JHWH">JHWH</a>, dem Gott Israels, durch das er sich, ohne es zu ahnen, zur Opferung seiner Tochter verpflichtete und dieser Verpflichtung auch nachkam.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Biblischer_Bericht">Biblischer Bericht</h2></div>
<p>Jiftach, natürlicher Sohn <a href="Gilead" title="Gilead">Gileads</a> und einer <a href="Dirne" title="Dirne">Dirne</a>, wird von seinen Stammesgenossen von seinem väterlichen Erbe vertrieben und führt ein Freibeuterleben im Lande Tob. In der Bedrohung durch die <a href="Ammoniter" title="Ammoniter">Ammoniter</a> wird er jedoch von den Gileaditern zum Anführer gewählt (<a href="Buch_der_Richter" title="Buch der Richter"><span style="white-space:nowrap;">Ri</span></a> 11,1–12,7 ). Mit göttlichem Geist begabt, versucht Jiftach zunächst, mit dem König der Ammoniter zu verhandeln. Dieser wirft Israel vor, beim <a href="Auszug_aus_%C3%84gypten" title="Auszug aus Ägypten">Auszug aus Ägypten</a> sein Land besetzt zu haben. Jiftach hält ihm vor, dass JHWH selbst das Land den Israeliten gegeben habe. Da sich der Ammoniterkönig nicht darauf einlässt, kommt es zum Krieg. Zuvor gelobt Jiftach im JHWH-Heiligtum von <a href="Mizpa" title="Mizpa">Mizpa</a>, nach einem Sieg das zu opfern, was ihm bei seiner Rückkehr als erstes aus seinem Haus entgegenkommt. Die Ammoniter werden geschlagen. Bei seiner Rückkehr kommt Jiftach seine Tochter, sein einziges Kind, tanzend entgegen. Er hält sein Gelübde und opfert seine Tochter. Doch die <a href="Ephraim_(Stamm)" title="Ephraim (Stamm)">Ephraimiter</a> sind eifersüchtig, dass Jiftach den Sieg ohne sie errungen hat, und greifen ihn an, was zu einem Massaker an den Ephraimiten am Ufer des <a href="Jordan" title="Jordan">Jordans</a> führt. Anschließend herrscht Jiftach für sechs Jahre als Richter über Israel (12,7).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Jiftachs_Tochter">Jiftachs Tochter</h3></div>
<p>Als Heerführer gegen die Ammoniter gelobte Jiftach <a href="JHWH" title="JHWH">JHWH</a> im Fall des Sieges das zu opfern, was ihm bei der Rückkehr vor seiner Haustür zuerst begegnen würde: „Was zu meiner Haustür heraus mir entgegen gehet, wenn ich mit Frieden wiederkomme von den Kindern Ammon, das soll des HERRN sein, und will’s zum Brandopfer opfern“ (11,31). Dies war („mit Pauken und Reigen“) seine eigene Tochter, sein einziges Kind. Ihr Name ist nicht erwähnt. Die Begegnungsszene (11,35–37) schildert Jiftachs herzzerreißende Erklärung gegenüber der Tochter („ich kann’s nicht widerrufen“) und deren Einverständnis („so tue mir, wie es aus deinem Mund gegangen ist“). Sie erbittet sich allerdings eine zweimonatige Zeit „daß ich von hinnen hinabgehe auf die Berge und meine Jungfrauschaft beweine mit meinen Gespielen“ (11,37).<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach ihrer Rückkehr „tat er ihr, wie er gelobt hatte“ (11,39). Die Passage endet mit der Mitteilung, dass alle Frauen Israels alljährlich die Tochter Jiftachs während einer viertägigen Klagezeit betrauern (11,40).
</p><p>Die Irritation, die von diesem offenkundigen <a href="Menschenopfer#Antikes_Judentum" title="Menschenopfer">Menschenopfer</a> ausgeht, hat die Auslegungsgeschichte jahrhundertelang geprägt. Viele Versuche wurden unternommen, das Anstößige der Geschichte abzumildern. Meist beruft man sich darauf, dass die Opferung selbst nicht ausdrücklich beschrieben wird. Darin kommt jedoch zum Ausdruck, welche Bedenken bereits im biblischen Traditionsprozess wirksam waren. An dem Faktum als solchem ändert es nichts. <a href="Martin_Luther" title="Martin Luther">Luthers</a> Erklärung ist abschließend: „Man wil / er habe sie nicht geopffert / Aber der Text stehet da klar. So sihet man auch beide an den Richtern vnd Königen / das sie nach grossen Thatten / haben auch grosse torheit müssen begehen / zuuerhüten den leidigen hohmut.“<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der bereits im Text selbst erkennbare Widerstand gegen Jiftachs Gelübde ist biblisch verankert in dem Grundsatz des <a href="Mosaisches_Gesetz" class="mw-redirect" title="Mosaisches Gesetz">Mosaischen Gesetzes</a>, wonach JHWH die religiöse Opferung von Menschen als verabscheuungswürdige Tat brandmarkte (vgl. <a href="Levitikus" title="Levitikus"><span style="white-space:nowrap;">Lev</span></a> 18,21 ; 20,2–5 ; <a href="Deuteronomium" title="Deuteronomium"><span style="white-space:nowrap;">Dtn</span></a> 12,31 ). Waren es doch gerade die zahlreichen Menschenopfer der <a href="Kanaan" title="Kanaan">Kanaan</a> bewohnenden Völker, die JHWH dazu veranlassten, den Israeliten, seinem auserwählten Volk, bei der <a href="Landnahme_der_Israeliten" title="Landnahme der Israeliten">Landnahme</a> nach dem Auszug aus Ägypten aufzutragen, diese Nationen zu vernichten (<a href="Deuteronomium" title="Deuteronomium"><span style="white-space:nowrap;">Dtn</span></a> 7,2 ; <a href="Deuteronomium" title="Deuteronomium"><span style="white-space:nowrap;">Dtn</span></a> 20,17 ). Auch die lobende Erwähnung Jiftachs im <a href="Brief_an_die_Hebr%C3%A4er" title="Brief an die Hebräer">Brief an die Hebräer</a> (11,32 ) steht der Annahme eines Menschenopfers entgegen.
</p><p>Eine biblische Entsprechung hat die Erzählung im <a href="2._Buch_der_K%C3%B6nige" title="2. Buch der Könige"><span style="white-space:nowrap;">2 Kön</span></a> 3,26–27 , wo der König der <a href="Moabiter" title="Moabiter">Moabiter</a> als letzten Versuch während einer Belagerung seinen ältesten Sohn, den Thronfolger, seinem Gott <a href="Kemosch" title="Kemosch">Kemosch</a> opfert und damit die Wendung herbeiführt. Anders als in der Geschichte von Isaaks Opferung durch <a href="Abraham" title="Abraham">Abraham</a> (<a href="Genesis_(Bibel)" title="Genesis (Bibel)"><span style="white-space:nowrap;">Gen</span></a> 22,1–14 ) greift JHWH bei Jiftach jedoch nicht ein und erlässt ihm das Opfer nicht.
</p><p>Der <a href="Talmud" title="Talmud">Talmud</a> lehrt, Jiftach habe nur den Erlös an Geld für die Tochter zu zahlen brauchen, verdammt aber allgemein ein derartiges gesetzwidriges Gelübde, während neuere Ausleger die „Opferung“ als <a href="Weihe_(Religion)" class="mw-redirect" title="Weihe (Religion)">Weihe</a> der Tochter zu jungfräulichem Leben verstehen wollen und andere einen <a href="Mythos" title="Mythos">Mythos</a> in der Erzählung sehen. Dass sie ihre <a href="Jungfr%C3%A4ulichkeit" class="mw-redirect" title="Jungfräulichkeit">Jungfräulichkeit</a> beweinte, wird von manchen Bibelauslegern so verstanden, dass sie aufgrund ihrer Verpflichtung für den Tempeldienst in der <a href="Stiftsh%C3%BCtte" class="mw-redirect" title="Stiftshütte">Stiftshütte</a> niemals heiraten durfte und daher keine eigenen Kinder haben konnte. Dies stellte sowohl für sie als auch für ihren Vater ein wirkliches Opfer dar, weil sie Jiftach einziges Kind war und Jiftach selbst als uneheliches Kind keine eigenen Familienbande besaß.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kampf_gegen_die_Ephraimiten">Kampf gegen die Ephraimiten</h3></div>
<p><a href="Efraim" class="mw-redirect" title="Efraim">Efraim</a> eröffnet den Kampf gegen <a href="Gilead" title="Gilead">Gilead</a> und seinen Heerführer Jiftach, da dieser allein gegen die Ammoniter gezogen war (<a href="Buch_der_Richter" title="Buch der Richter"><span style="white-space:nowrap;">Ri</span></a> 12,1 ). Efraim unterliegt den Gileaditern und Gilead besetzt daraufhin die Furten des Jordan nach Efraim, so dass die fliehenden Efraimiten nicht nach Hause zurückkehren konnten.
</p><p>In der Überlieferung des Krieges gegen die Ephraimiten wird die Bedeutung der <a href="Parole_(Milit%C3%A4r)" title="Parole (Militär)">Parole</a> verdeutlicht. Sie lautete „<a href="Schibboleth" title="Schibboleth">Schibboleth</a>“. Die flüchtigen Ephraimiten verrieten sich, indem sie dieses hebräische Wort als <i>Sibboleth</i> aussprachen. Dabei wurde die Zahl der Getöteten mit 42.000 beziffert (<a href="Buch_der_Richter" title="Buch der Richter"><span style="white-space:nowrap;">Ri</span></a> 12,5–6 ).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehung_der_Erzählung"><span id="Entstehung_der_Erz.C3.A4hlung"></span>Entstehung der Erzählung</h2></div>
<p>Über die Entstehung des Jiftach-Zyklus herrscht keine Einigkeit. Die Einführung (10,6–16) wird meist als <a href="Deuteronomist" class="mw-redirect" title="Deuteronomist">deuteronomistisch</a> angesehen, die restliche Erzählung wird jedoch unterschiedlich beurteilt. Besonders der Bericht von Jiftachs Gelübde und der Opferung der Tochter wird häufig abgesondert betrachtet. Dass sich nahezu der gleiche Legendenverlauf auch in den griechischen Sagen von <a href="Iphigenie" title="Iphigenie">Iphigenie</a> und <a href="Idomeneus" title="Idomeneus">Idomeneus</a> findet, weist möglicherweise auf eine gegenseitige Beeinflussung der jüdischen und griechischen Sagenkultur hin, weshalb die Erzählung manchmal in die <a href="Hellenismus" title="Hellenismus">hellenistische</a> Epoche datiert und damit als ein späterer Einschub in das Richterbuch angesehen wird.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Timo Veijola hält etwa die Geschichte von Jiftachs Tochter wie die von Isaaks Opferung für nachdeuteronomistisch.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="%C3%84tiologie_(Erz%C3%A4hlung)" title="Ätiologie (Erzählung)">Ätiologie</a> des Festes wird daher folgerichtig von <a href="Thomas_R%C3%B6mer_(Theologe)" title="Thomas Römer (Theologe)">Thomas Römer</a> für noch später gehalten und in Beziehung zur <i>Iphigenie in Aulis</i> des <a href="Euripides" title="Euripides">Euripides</a> gesetzt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Andere Forscher verweisen auf das archaische Element und sehen in dem Gedenkfest für Jiftachs Tochter eine <a href="Kanaaniter" title="Kanaaniter">kanaanäische</a> Tradition.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So ein Fest wird sonst nirgends im <a href="Altes_Testament" title="Altes Testament">Alten Testament</a> erwähnt. Es handle sich um einen <a href="%C3%9Cbergangsritus" title="Übergangsritus">Übergangsritus</a> („rite de passage“).<sup id="cite_ref-Michaela_Bauks_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Michaela_Bauks-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dass die Tochter „mit ihren Gespielinnen“ nicht zu einem (JHWH-)Heiligtum, sondern in die Berge zieht, sei ein Hinweis auf einen weiblichen <a href="Initiation" title="Initiation">Initiationsritus</a>, analog zur Iphigenietradition mit dem <a href="Artemis" title="Artemis">Artemiskult</a> in <a href="Brauron" title="Brauron">Brauron</a>, wo heranwachsende Mädchen Initiationsriten unterworfen wurden.<sup id="cite_ref-Michaela_Bauks_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-Michaela_Bauks-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Erik_Hoevels_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-Erik_Hoevels-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei der Opferung von Jiftachs Tochter handle es sich um ein Überbleibsel aus dem früheren <a href="Matriarchat" title="Matriarchat">Matriarchat</a>, als bevorzugt Töchter geopfert wurden.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
In vorgeschichtlicher Zeit hätten sich die Misshandlungen der Initianden zu einem exemplarischen <a href="Ritualmord" title="Ritualmord">Ritualmord</a> entwickelt, bevor dieser durch ein <a href="Tieropfer" title="Tieropfer">Tieropfer</a> abgelöst wurde. Der grausame Ritualmord an Jiftachs Tochter sei im biblischen Text nur deshalb erhalten geblieben, weil darin der Übergang vom Matriarchat zum <a href="Patriarchat_(Soziologie)" title="Patriarchat (Soziologie)">Patriarchat</a> (der Vater opfert die Tochter der Vatergottheit) festgeschrieben wird.<sup id="cite_ref-Erik_Hoevels_9-1" class="reference"><a href="#cite_note-Erik_Hoevels-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p>Der Stoff bildete die Grundlage für musikalische, literarische sowie Werke der bildenden Kunst:
</p>
<ul><li><a href="George_Buchanan" title="George Buchanan">George Buchanan</a>: <i>Jephthes sive votum.</i> Tragödie, (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k52289m.r=.langEN">Paris 1554</a>).</li>
<li><a href="Giacomo_Carissimi" title="Giacomo Carissimi">Giacomo Carissimi</a>: <i>Jephte</i> oder <i>Historia di Jephta.</i> Oratorium, um 1650.</li>
<li><a href="Christian_Weise" title="Christian Weise">Christian Weise</a>: <i>Der Tochter-Mord welchen Jephta unter dem Vorwande eines Opfers begangen hat.</i> Den 13. Febr. M. DC. LXXIX, Auff der Zittauischen Schau-Bühne vorgestellet Durch Christian Weisen. DRESDEN / In Verlegung Johan Christoph Mieths/Buchhändlers. 1690.</li>
<li><a href="%C3%89lisabeth_Jacquet_de_La_Guerre" title="Élisabeth Jacquet de La Guerre">Élisabeth Jacquet de La Guerre</a>: <i>Jephte</i>. Geistliche Kantate, Paris 1711.</li>
<li><a href="Christian_Hoffmann_von_Hoffmannswaldau" title="Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau">Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau</a>: <i>Die Thränen der Tochter Jephte.</i> Gedicht, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10924893_00018.html">Breßlau 1680</a>.</li>
<li><a href="Maurice_Greene_(Komponist)" title="Maurice Greene (Komponist)">Maurice Greene</a>: <i>Jephtha.</i> Oratorium, 1737.</li>
<li><a href="Georg_Friedrich_H%C3%A4ndel" title="Georg Friedrich Händel">Georg Friedrich Händel</a>: <i><a href="Jephtha_(H%C3%A4ndel)" title="Jephtha (Händel)">Jephtha</a>.</i> Oratorium, 1752.</li>
<li><a href="John_Stanley_(Komponist)" title="John Stanley (Komponist)">John Stanley</a>, <i>Jephta</i>, Oratorium, 1757</li>
<li><a href="Ludwig_Robert" title="Ludwig Robert">Ludwig Robert</a>: <i>Die Tochter Jephtas.</i> Trauerspiel, 1811,</li>
<li><a href="Giacomo_Meyerbeer" title="Giacomo Meyerbeer">Giacomo Meyerbeer</a>: <i>Jephtas Gelübde.</i> Oper, 1812.</li>
<li><a href="George_Gordon_Byron" title="George Gordon Byron">Lord Byron</a>: <i>Jephtha’s Daughter.</i> Gedicht, in: <i>Hebrew Melodies.</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bartleby.com/98/84.html">1815</a>.</li>
<li><a href="Bernhard_Klein" title="Bernhard Klein">Bernhard Klein</a>: <i>Jephta</i>, Oratorium, 1828</li>
<li><a href="Carl_Martin_Reinthaler" title="Carl Martin Reinthaler">Carl Martin Reinthaler</a>: <i>Jephta und seine Tochter.</i> Oratorium in zwei Abteilungen, entstanden in Rom, 1852–1855</li>
<li><a href="Hermann_von_Boetticher" title="Hermann von Boetticher">Hermann von Boetticher</a>: <i>Jephta. Tragödie</i>, 1918.</li>
<li><a href="Richard_Huldschiner" title="Richard Huldschiner">Richard Huldschiner</a>: <i>Die Tochter Jephta(s).</i> Dramatisches Gedicht, 1923.</li>
<li><a href="Lazare_Saminsky" title="Lazare Saminsky">Lazare Saminsky</a>: <i>Die Tochter Jephtas</i>, Kantate, 1929</li>
<li><a href="Lion_Feuchtwanger" title="Lion Feuchtwanger">Lion Feuchtwanger</a>: <i><a href="Jefta_und_seine_Tochter" title="Jefta und seine Tochter">Jefta und seine Tochter</a>.</i> Roman, 1955–1957.</li>
<li><a href="Gertrud_von_le_Fort" title="Gertrud von le Fort">Gertrud von le Fort</a>: <i><a href="Die_Tochter_Jephthas" title="Die Tochter Jephthas">Die Tochter Jephthas</a>.</i> Erzählung, 1964.</li>
<li><a href="Wolfgang_Stockmeier" title="Wolfgang Stockmeier">Wolfgang Stockmeier</a>: <i>Jefta und seine Tochter.</i> Oratorische Szenen nach einem Text von Lion Feuchtwanger, 1995.</li>
<li><a href="Adelheid_Salles-Wagner" title="Adelheid Salles-Wagner">Adelheid Salles-Wagner</a>: <i>Die Klage um Jephta</i>, Gemälde</li></ul>
<p>Eine israelische <a href="Palmach" title="Palmach">Palmach</a>-Brigade führte den Namen des Richters. Nach der Demobilisierung gründeten einige dieser Soldaten 1948 in <a href="Galil%C3%A4a#Obergaliläa" title="Galiläa">Obergaliläa</a> den Kibbuz <i>Jiftach</i>.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_der_Richter_Israels" title="Liste der Richter Israels">Liste der Richter Israels</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Klaus Grünwaldt: <i>Jefta.</i> In: <i><a href="Biographisch-Bibliographisches_Kirchenlexikon" title="Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon">Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon</a></i> (BBKL). Band 3, Bautz, Herzberg 1992, ISBN 3-88309-035-2, Sp. 5–10.</li>
<li><a href="Cornelis_Houtman_(Theologe)" title="Cornelis Houtman (Theologe)">Cornelis Houtman</a>, Klaas Spronk: <i>Jefta und seine Tochter. Rezeptionsgeschichtliche Studien zu Richter, 11, 29–40.</i> (= <i>Altes Testament und Moderne.</i> Band 21). LIT, Zürich u. a. 2007, ISBN 978-3-8258-0846-4.</li>
<li><a href="R%C3%BCdiger_Lux" title="Rüdiger Lux">Rüdiger Lux</a>: <i>Jiftach und seine Tochter. Eine biblische Tragödie</i> (= Biblische Gestalten Bd. 33). Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2021, ISBN 978-3-374-06755-8.</li>
<li><a href="Andreas_Scherer_(Theologe)" title="Andreas Scherer (Theologe)">Andreas Scherer</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/11695"><span style="font-style:italic;">Jeftah.</span></a> In: <a href="Michaela_Bauks" title="Michaela Bauks">Michaela Bauks</a>, <a href="Michael_Pietsch_(Theologe)" title="Michael Pietsch (Theologe)">Michael Pietsch</a>, <a href="Stefan_Alkier" title="Stefan Alkier">Stefan Alkier</a> (Hrsg.): <i><a href="Das_wissenschaftliche_Bibellexikon_im_Internet" title="Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet">Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet</a></i> (WiBiLex), Stuttgart 2006 ff.</li>
<li>Wilbur O. Sypherd: <i>Jephthah and his Daughter. A Study in Comparative Literature.</i> University of Delaware, Newark DE 1948.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Jephthah?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Jephthah</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Lutherübersetzung, Revision von 1912.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Luther: Randbemerkung b zu <i>Richter XI</i>, in: <i>Die gantze Heilige Schrifft Deudsch</i>. Wittenberg 1545. Transkription in 2 Bänden, Rogner & Bernhard, München 1972. Bei <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/20005322030">zeno.org</a> als Fußnote 2.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">David Marcus: <i>Jephthah and his vow.</i> Texas 1986, S. 50 f.; dort auch eine Auflistung weiterer Argumente für und gegen den Vollzug des Opfers.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">So <a href="Heinz-Dieter_Neef" title="Heinz-Dieter Neef">Heinz-Dieter Neef</a>: <i>Jephta und seine Tochter (Jdc XI 29–40).</i> In: <i>Vetus Testamentum</i> 49, 1999, S. 206–217.</span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Timo Veijola: <i>Das Opfer des Abraham – Paradigma des Glaubens aus dem postexilischen Zeitalter.</i> In: <i>Zeitschrift für Theologie und Kirche</i> 85, 1988, S. 129–164.</span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Römer: <i>Why would the Deuteronomist tell us?</i> In: <i>Journal of Biblical Literature</i> 77, 1998, S. 27–38 & 28–30.</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Andreas Scherer: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bibelwissenschaft.de/ressourcen/redirect/slug/jeftah"><span style="font-style:italic;">Jeftah.</span></a> In: <a href="Michaela_Bauks" title="Michaela Bauks">Michaela Bauks</a>, <a href="Michael_Pietsch_(Theologe)" title="Michael Pietsch (Theologe)">Michael Pietsch</a>, <a href="Stefan_Alkier" title="Stefan Alkier">Stefan Alkier</a> (Hrsg.): <i><a href="Das_wissenschaftliche_Bibellexikon_im_Internet" title="Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet">Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet</a></i> (WiBiLex), Stuttgart 2006 ff.</span>
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<li id="cite_note-Michaela_Bauks-8"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Michaela_Bauks_8-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Michaela_Bauks_8-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Michaela_Bauks" title="Michaela Bauks">Michaela Bauks</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.lectio.unibe.ch/07_1/bauks_namenlosigkeit.htm"><i>Traditionsgeschichtliche Erwägungen zur Namenlosigkeit von Jiftachs Tochter (Ri 11,29–40)</i></a></span>
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<li id="cite_note-Erik_Hoevels-9"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Erik_Hoevels_9-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Erik_Hoevels_9-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Fritz_Erik_Hoevels" title="Fritz Erik Hoevels">Fritz Erik Hoevels</a>: <cite style="font-style:italic">Mordfall Jephta: Die Spur führt nach Brauron</cite>. In: <cite style="font-style:italic">System ubw, Zeitschrift für klassische Psychoanalyse</cite>. 31. Jg./Heft 1. Ahriman-Verlag, Oktober 2013, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220724-7923%22&key=cql">0724-7923</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>44–66</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Jiftach&rft.atitle=Mordfall+Jephta%3A+Die+Spur+f%C3%BChrt+nach+Brauron&rft.au=Fritz+Erik+Hoevels&rft.date=2013-10&rft.genre=journal&rft.issn=0724-7923&rft.issue=31.+Jg.%2FHeft+1&rft.jtitle=System+ubw%2C+Zeitschrift+f%C3%BCr+klassische+Psychoanalyse&rft.pages=44-66&rft.place=Freiburg+i.+Br.&rft.pub=Ahriman-Verlag" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hyam_Maccoby" title="Hyam Maccoby">Hyam Maccoby</a>: <cite style="font-style:italic">Der Heilige Henker. Die Menschenopfer und das Vermächtnis der Schuld</cite>. Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-7995-0096-0, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>125<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Jiftach&rft.au=Hyam+Maccoby&rft.btitle=Der+Heilige+Henker.+Die+Menschenopfer+und+das+Verm%C3%A4chtnis+der+Schuld&rft.date=1999&rft.genre=book&rft.isbn=3799500960&rft.pages=125f&rft.place=Stuttgart&rft.pub=Jan+Thorbecke+Verlag" style="display:none"> </span></span>
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</li>
</ol>
<table class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="border-collapse:collapse; border-style:solid; margin-top: 1em; text-align:center; width:100%;"><tbody><tr style="vertical-align:bottom;"><th style="width:35%;">Vorgänger</th><th style="width:30%;">Amt</th><th style="width:35%;">Nachfolger</th></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Ja%C3%AFr" title="Jaïr">Jaïr</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Liste_der_Richter_Israels" title="Liste der Richter Israels">Richter</a></span> </td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Ibzan" title="Ibzan">Ibzan</a></td></tr></tbody></table>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118834339">118834339</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n87805118">n87805118</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/27868441/">27868441</a></span> | </div>
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